WM 2022: Daniel Schmidt – So heißt Japans Torwart | Sport

Sein Name ist Schmidt, Daniel Schmidt. 1,97 Meter groß, wurde er von zwei deutschen Trainern fit für die WM gemacht. Er könnte in unserem ersten Gruppenspiel am Mittwoch im Tor stehen. Für Japan!

Dahinter steckt eine der kuriosesten Geschichten dieser WM.

Im Interview mit BILD am SONNTAG spricht Schmidt (30) selbstbewusst – und auf Englisch: „Besonders im Eröffnungsspiel kann alles passieren. Ich denke, wir haben gute Chancen.“ Sein Vorteil ist sein deutscher Punkt.

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Schmidt wurde in Illinois (USA) geboren. Japanische Mutter, amerikanischer Vater mit deutschen Vorfahren. Ab seinem zweiten Lebensjahr wuchs er in Sendai, Japan auf. Sie begann mit dem Fußballspielen in der Mitte des Feldes, wechselte aber zum Volleyball, weil sie Laufen nie besonders mochte. Als Torhüter kehrte er zu seinem Lieblingsfußball zurück. Sein damaliges Vorbild: Edwin van der Sar, der hochgewachsene Niederländer von Manchester United.

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Schmidt wurde Profi und gab 2018 sein Nationalmannschafts-Debüt. Bisher kam er in elf Spielen zum Einsatz, zwei davon im September in Düsseldorf gegen die USA (2:0) und Ecuador (0:0).

Er spielt für den VV St. Truiden in Belgien seit 2019. Die Gruppe gehört dem japanischen Internetgiganten DMM. Im vergangenen Sommer hat der deutsche Trainer von St. Truiden Bernd Hollerbach (52) holte Torwarttrainer Dennis Rudel (45) von der Jugendmannschaft des VfB Stuttgart. Er nahm Schmidt unter seine Fittiche.

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Quelle: Knop Media

19.11.2022

„Das ist ein sehr gutes Ziel. Aber ich habe ihm gesagt: Wenn du zur WM willst, müssen wir ein paar Dinge ändern“, sagt Rudel: „Danach haben wir athletisch gearbeitet, bewegungstechnisch und positionell spielen. Vielleicht könnte man auch sagen, es gibt eine ‘deutsche Einstellung’: laut, aggressiv. Er ist auch sehr stark auf den Beinen: Seine langen Pässe auf die Angreifer können eine starke Waffe gegen Deutschland sein.”

Auch Schmidt hat im Training Deutsch gelernt und versteht die meisten Kommandos. „Rechts, links“, sagt er auf Deutsch. Und dann plötzlich: “Direkt scheissen” – lachend parat: “Natürlich direkt schiessen!”

Schmidt liebt die Heimat seines Urgroßvaters: „Ich schaue oft die Bundesliga im Fernsehen und weiß alles über deutsche Spieler. Manuel Neuer ist immer noch der Beste der Welt, mein Idol. Ich lerne viel, wenn ich ihn spielen sehe. Ich wünschte, er würde es tun.“ Gib mir nach unserem Spiel sein Trikot. Ich werde mein Bestes dafür geben.”

Im Training für Japans 1:2 gegen Kanada vertraute Trainer Hajime Moriyasu auf Shuichi Gonda (33) aus der J-League, der Shimizu S-Pulse fallen ließ.

Aber er hat keinen Grund für Deutschland…

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