WDR-Sport: “Maximale Herausforderung” für SC Paderborn gegen HSV

Ab: 29.10.2022 13:12 Uhr

Am Sonntag (13.30 Uhr) empfangen die Paderborner den Hamburger SV in der 2. Bundesliga zum Spitzenspiel: Zweiter gegen Dritter. Kein Wunder, dass der SC-Trainer von der „großen Herausforderung“ spricht.

Über die Gastgeber lässt sich aktuell viel sagen: Sie haben im Oktober in drei Ligaspielen kein Gegentor kassiert und im DFB-Pokal den Profi Werder Bremen ausgeknockt. Der HSV hingegen ist in Leipzig bis auf eine Pokalniederlage im Oktober sieglos und kassierte zuletzt eine herbe Heimniederlage gegen den 1. FC Magdeburg.

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Kwasniok: HSV mit Ballbesitz vom Tor fernhalten

Das bedeutet aber auch, dass der Abwanderungswillige aus dem Norden Ostwestfalens auf dem Weg der Besserung ist. „Mit einem Erfolg in Paderborn können wir dafür sorgen, dass es anders läuft“, sagt HSV-Urgestein Robert Glatzel.

  • SC Paderborn – Hamburger SV, Sonntag ab 13.30 Uhr
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Daran werden die Paderborner, die beim 2:1-Erfolg gegen Spitzenreiter Darmstadt vor heimischer Kulisse nur eine Feder verloren haben, kein Interesse haben. Damit das nicht passiert, wollen die Gastgeber die Hanseaten mit möglichst viel Ballbesitz vom eigenen Tor fernhalten. Das ist laut SC-Trainer Lukas Kwasniok der Schlüssel zum Erfolg.

Paderborn ist die beste Mannschaft

“Wir wissen, was kommt”, sagt Kwasniok. Da der HSV auch ohne Ball „Hochleistung“ fahren kann, wurde in der Vorbereitung unter anderem das Verhalten des Starts heftig diskutiert. Die Motivation für ein Spitzenspiel vor ausverkauftem Stadion dürfte keinem Paderborner fehlen. Tore zu schießen war bisher auch kein Problem. Mit 24 Heimtoren hat der SCP in allen Wettbewerben zusammen mehr Tore erzielt als 16 andere Teams. Nur Kiel kommt auf 24 Heim- und Auswärtstore.

  • SC Paderborn: Mit der richtigen Erfolgskombination
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„Die Zuschauer erwartet ein völlig offenes Spiel“, sagte Kwasniok, der im Sommer 2021 als Nachfolger von Steffen Baumgart verpflichtet wurde, dem Hamburger Abendblatt mit Blick auf das anstehende Spiel: „Das Spektakel ist garantiert.“ Angesichts von Paderborns insgesamt 32 Toren in der Liga darf man daran zweifeln.

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