„The Voice of Germany“ geht auf die Zielgeraden

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Peter Maffay (LR), Stefanie Kloß, Mark Forster und Rea Garvey sind die Coaches der 12. Staffel von „The Voice of Germany“. © Andre Kowalski/ProSieben/SAT.1/dpa

„The Voice“-Veteran Mark Forster steht kurz vor seinem ersten Sieg: Im Finale der Castingshow wird sein Talent jedenfalls hoch geschätzt. Das freut auch die vielen Hochwasseropfer im Ahrtal.

Berlin – Schlagersänger Mark Forster ist seit vielen Jahren regelmäßiger Teilnehmer der Castingshow „The Voice of Germany“. Seit 2017 bewertet er als Trainer Talente. Aber bisher konnte er nicht gewinnen. Diesen Freitag (20:15 Uhr) ist es vielleicht soweit. Denn sein Schützling ist in den sozialen Medien ziemlich bekannt.

„Um Ex-Fußballer Andreas Möller zu zitieren: Ich habe dieses Jahr ein gutes Gefühl“, sagte Forster einer Deutschen Nachrichtenagentur. “Ich freue mich sehr auf das Finale und denke, dass Anna wirklich eine Chance hat, zu gewinnen.”

Anna Ogrezeanu ist 21 Jahre alt und lebt im Ahrtal. Ein kleiner Mensch mit großer Stimme, der einen möglichen Sieg auch den Flutopfern zu Hause widmen sollte. „Diese Unterstützung ist das Verrückteste, was ich je erlebt habe“, sagt Anny. Musikalisches Talent half bei der Erholung von der Flut und wird nun in der gesamten Region unterstützt. “Es kann auch von dieser täglichen Katastrophe ablenken, die jeden Tag noch gegenwärtig ist.”

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Im Finale trifft Anna auf Tammo Förster aus Duderstadt in Niedersachsen. Der 19-jährige Lockenkopf wurde im Fernsehstudio von rund 100 Fans unterstützt, darunter auch seine Fußballmannschaft. Nach einem Grafikfehler verließ er die Show zunächst widerwillig, doch schließlich konnte Rei Garveys Talent doch noch feiern.

Wie Basti Schmidt, der vom Land in die Hauptstadt Berlin gezogen ist, um dort offen über seine Sexualität zu sprechen. Der 28-Jährige will mit seinen Auftritten die queere Community stärken, schwenkt eine Regenbogenfahne und trägt glänzende Anzüge und High Heels.

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„Menschen, die nicht offen für eine bunte und vielfältige Gesellschaft sind, wissen möglicherweise nicht genug darüber und haben einige Bedenken. Das muss man ihnen nehmen und immer wieder davon erzählen“, sagt Trainerin Stefanie Kloß von Silbermond.

Insgesamt verblüfft die zwölfte Staffel von „Głos“ mit ihrer Vielfalt und beeindruckenden Geschichten. So auch Marlon Falter (18), der von Geburt an blind ist und das Publikum bis ins Halbfinale in seinen Bann zog. Oder Yasya Levchenko (18), die im Februar aus der Ukraine floh und während des Krieges für ihren Vater sang.

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Die gesellschaftlichen Nuancen haben auch Neu-Coach Peter Maffay (72) überzeugt, der im Endspiel gegen den 23-jährigen Heidelberger Julian Pförtner antritt. Maffay sagte der DPA, er sei vorher kein großer Fan solcher Casting-Formate gewesen. “Weil in der Vergangenheit Talente auf eine Weise behandelt wurden, die ich nicht für angemessen halte.” Doch bei „The Voice“ ist das anders. “Ich bereue meine Entscheidung, hier zu sein, nicht.”

Im Saisonfinale am Freitag werden die Talente von den Alphaville-Stars Nico Santos, Calum Scott und Zoe Wees unterstützt. Der Gewinner erhält ein Auto und kann eine Single mit dem britischen Sänger Scott aufnehmen. Funktioniert es mit einer großen Karriere, aber es ist ergebnisoffen. Immerhin ist von den elf bisherigen „Voice“-Meistern kaum noch etwas zu hören. dpa

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