Route du Rhum: Wir nehmen sie mit ins coolste Race Village der Segelwelt!

Wenn das Race Village morgens öffnet, stehen die Zuschauer in langen Schlangen Schlange und warten gespannt darauf, dass sich die Tore öffnen. Trotzdem ist die Atmosphäre entspannt, die Stewards freundlich, es fühlt sich an, als würden Segelbegeisterte und Einheimische gerade das coolste Segelevent feiern, das der europäische Regattazirkus für inaktive Segler zu bieten hat. Wer Ultim-Tri noch nicht live gesehen hat und dessen deutscher Segelfanatiker nicht seinen gesamten Urlaub in der Bretagne verbringt, wird nach den ersten Metern an der Pier vollkommen staunen. Dies. Boote. Ob. Einfach. MONSTRÖS! Tris Dimensionen sind einfach jenseits der Vorstellungskraft. Diese gigantischen Stücke fliegen manchmal bis zu vier Meter über der Wasseroberfläche mit fast 50 Knoten? Während EIN Mann diesen Teil alleine kontrolliert? In der Nacht? Wie schlägt der Start in einem Kuhsturm vor? Du willst es nicht glauben.

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Da stellt sich sofort die Frage: Wie sieht es von innen aus? Wie genau segelt so ein Monster im Alltag? Wie sind die Folien angeordnet? Muss man ständig nachjustieren?

Kein Problem, wir nehmen Sie einfach mit. Die Yacht durfte sich das neue Trio von Francois Gabart „SVR Lazartigue“ und „Sodebo Ultim“ von Thomas Coville anschauen, letzterer erschien sogar spontan vom Skipper und erzählte, wie es ist, so ein Boot zu segeln.

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Und damit nicht genug, wir durften später noch eine Runde mit Benjamin Dutreux über seine Open 60 „Guyot“ drehen, mit der das Offshore Team Germany in drei Monaten beim Global Ocean Race an den Start gehen wird. Ebenso spannend war der Besuch an Bord einer der Frauen im Feld: Die Deutsch-Französin Isabell Joschke zeigte uns ihre „MASCF“ und erklärte, wie sich ihr Segelstil von dem der Männer unterscheidet. Denn wer ihr zum ersten Mal begegnet, ist sehr angetan von der zierlichen, fast ätherisch anmutenden Kapitänin, stellt sich aber unwillkürlich die Frage: Wie schafft sie es, ein so monströses Boot zu beherrschen? Es sagt auch, was man von anderen Frauen auf dem Feld zu erwarten hat, die zum ersten Mal seit langem wieder richtig scharfe Schwerter in der Hand haben: Nach Jahren auf älteren, maximal gepimpten Booten hat die Britin Sam Davies eine Marke neues Boot zum ersten Mal, die Manuard Design “Initative Coer”. Und die Schweizerin Justine Mettraux hat mit ihrem „Teamwork“ gerade den ehemaligen „Charal“ von Jeremy Beyou, jetzt wohl die zweitschnellste Open 60, geholt. Route du Rhum könnte also dieses Jahr das Kapitänssiegel holen!

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Im YACHTtv-Bericht sehen Sie unsere Impressionen vom Race Village in der wunderschönen Altstadt von St-Malo in der Bretagne.

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