Panzerhaubitzen wegen fehlender Ersatzteile außer Gefecht

Deutsche Haubitzen sollen die Ukraine im Krieg unterstützen. Allerdings fallen immer mehr Systeme aus und sind schwer zu reparieren.

Planungsfehler bei Ersatzteilbestellungen bedrohen zunehmend die Einsatzbereitschaft deutscher Panzerhaubitzen in der Ukraine. Nachdem im Jahr 2000 insgesamt 14 Panzerhaubitzen ausgeliefert wurden, hat es das Bundesministerium der Verteidigung offenbar versäumt, rechtzeitig Ersatzteilpakete zu bestellen, um die Waffensysteme regelmäßig reparieren zu können. Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

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Haubitzen sind im täglichen Gebrauch. Die ukrainischen Streitkräfte sollen damit bis zu 300 Schuss am Tag abfeuern, und die Systeme dürften sich entsprechend abnutzen, heißt es in dem Bericht. Die meisten der gelieferten Artilleriesysteme müssen aufgrund des intensiven Einsatzes an der ostukrainischen Front repariert werden. Demnach wurden bereits sechs Waffensysteme zur Wartung nach Litauen gebracht.

Probleme im Juli

Doch dort fehlten Teile, offenbar wurde eine der Haubitzen bereits zerstört und fehlt in der Verteidigung der Ukraine. Das Problem dürfte noch größer sein: Auch das Beschaffungsamt der Bundeswehr hat zur Bestellung von Ersatzteilen für den Raketenwerfer Mars II aufgerufen – die dafür zuständigen Spezialstäbe in der Ukraine haben laut Spiegel aber keine entsprechenden Anweisungen erteilt.

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Konsequenzen für den Reparaturstützpunkt in der Slowakei?

Der Mangel an Ersatzteilen könnte sich auch auf das Reparaturzentrum auswirken, das Deutschland bis Mitte Dezember in der Slowakei einrichten will. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sagte am Dienstag: „Es kann sofort losgehen. Es wurde eine Einigung erzielt.” Es ist wichtig, dass alles, was geliefert wurde, nach einem Kampf repariert werden kann. Konkret die Panzerhaubitze 2000 oder Mehrfachraketenwerfer, so Lambrecht.

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Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr (Archivfoto): Das Verteidigungsministerium war mit der Lieferung von Ersatzteilen in Verzug.
Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr (Archivfoto): Das Verteidigungsministerium war mit der Lieferung von Ersatzteilen in Verzug. (Quelle: Gemälde von Sven Eckelkamp/imago)

Die Panzerhaubitze 2000 ist ein Artilleriesystem, kann aber wie ein Panzer in Notsituationen horizontal schießen. Sicherheitsexperten zufolge kann die ukrainische Armee Haubitzen in Kombination mit einer guten Aufklärung einsetzen, um auf längere Distanzen erhebliche Waffenwirkung zu erzielen.

Systemstärken auf einen Blick

  • Die Panzerhaubitze 2000 ist die derzeit stärkste Artilleriewaffe der Bundeswehr und kann Granaten auf Distanz verschießen Entfernung bis zu 40 Kilometer schießen.
  • Nach Angaben der Bundeswehr Präzision Artillerie kann sehr hoch sein.
  • Aber ihre Stärke liegt hauptsächlich bei ihnen Flexibilität, denn mit einem maximale Geschwindigkeit Mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern kann er schnell auf Veränderungen an der Front reagieren und ist sogar schnell genug, um mit gepanzerten Verbänden Schritt zu halten.
  • Die Panzerhaubitze 2000 ist fähig bis zu fünf Etagen auf unterschiedlich steilen Bahnen, um gleichzeitig das Ziel zu erreichen.
  • Zur Selbstverteidigung gegen feindliche Panzer kann es auch eingesetzt werden direkte Richtung Schießen Sie wie ein MBT mit einem horizontalen Lauf.

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