Die Fanszene versammelte sich in Stuttgart

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit für die CCON – Comic Con Stuttgart. Tausende strömten zur Messe Stuttgart, direkt am Stuttgarter Flughafen, um in die Welt der Filme, Serien, Comics, Mangas und Animes einzutauchen. Was wir auf der Comic Con Stuttgart erlebt haben, erfahrt ihr in unserer heutigen Berichterstattung.

Comics, Bücher, Gesellschaftsspiele und jede Menge Cosplay

Wer Film- und Serienstars treffen wollte, konnte sich auf der CCON, Comic Con Stuttgart ebenso vergnügen wie alle, die lieber an den Ständen einkaufen. Auch in Sachen Cosplay, Games und Comics war einiges los. Grob gesagt lässt sich CCON in zwei große Bereiche unterteilen.

Während in Halle 3 mit der großen Celebrity Stage vor allem Panels stattfanden, bei denen Prominente Autogramme gaben und für Fotos zur Verfügung standen, dominierte in Halle 1 alles, was die Fanszene ansprach. Hier war allerlei bunt, was die Comic Con ausmacht. Wir kamen an Fanständen wie denen der German 501st Legion Garrison, der Rebel Legion und den Mandalorian Mercs, den großen Star Wars Kostümclubs, vorbei. Aber auch Fans der Resident Evil-Reihe, Ghostbusters und anderer (Sci-Fi-)Hits haben sich kostümiert, um die Veranstaltungen zu bereichern.

Das hinderte natürlich viele Besucher nicht daran, sich kostümiert zu verkleiden und Händler und Aussteller in den Kostümen ihrer Lieblingsfiguren zu besuchen. Neben den zahlreichen Ständen, an denen Fans die neuesten (oder alten) Gadgets kaufen konnten, versammelten sich in Halle 1 auch Comiczeichner, Illustratoren und Autoren. Teil des Programms war eine Leseecke, sowie eine Bühne für alle, die mit ihren Vorträgen anderen helfen wollten, ihr Abenteuer mit Cosplay zu beginnen. Wenn Sie neue coole Brettspiele ausprobieren möchten, können Sie in einer speziell gestalteten Ecke in den Spaß eintauchen.

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Treffen Sie Ihre Film- und Fernsehstars

Auf der Website konnte man bereits sehen, welche Stars auf der Comic Con Stuttgart auftreten werden. Der berühmteste Headliner dürfte Mads Mikkelsen gewesen sein, der für einen ziemlich hohen Preis Autogramme gab. Das soll nicht als Kritik daran verstanden werden, dass Autogramme Geld kosten, aber im Vergleich zu anderen Conventions sind die Preise für Autogramme und Fotos in Stuttgart immer noch im oberen Preissegment.

Vor allem am Vormittag herrschte Chaos in Halle 1, da natürlich Tickets für Fotos und Autogramme gekauft werden wollten. Dass Fotos im Voraus (online oder vor Ort) bezahlt werden, ist logisch, aber das meiste davon wird verpasst, sodass Autogramme nicht einfach am Tisch bezahlt werden konnten, wie es bei den meisten anderen Conventions der Fall ist. Weil der Checkout-Prozess unglaublich langsam und umständlich war, kam es hier zum Stillstand – die Situation wurde nicht dadurch verbessert, dass diejenigen, die online Tickets gebucht hatten, diese vor Ort in Gutscheine umtauschen mussten – also standen alle Online-Shopper auch wie Schlange alle anderen wollten Gutscheine für Fotos und Autogramme kaufen. Chaos, in dem man locker eine Stunde stehen könnte, obwohl nur 20 Leute vor einem stehen.

Glücklicherweise gingen Autogramme und Fotos in vielen Bereichen viel schneller. Abgesehen von Mads Mikkelsen waren viele Autogrammtische leer, was bedeutete, dass diejenigen, die ein Autogramm bekamen, reichlich Gelegenheit hatten, mit den Stars zu plaudern.

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Panels, Programm und mehr

Die Dinge mit dem Panel liefen dieses Mal nicht so gut. Der Tafelbereich war schlecht von Fotos und Autogrammen abgeschirmt. Etwa ein Drittel der Sitzplätze – so schien es, haben wir nicht gezählt – war für Panel-Pass-Inhaber reserviert, also für alle, die einen Platz in den ersten Reihen bezahlt hatten. Die Panels waren im Prinzip kostenlos, aber oft so überfüllt, dass man nur stehen konnte, was natürlich nicht akustisch bedient werden konnte. Die Beleuchtung auf der Bühne muss einige der Erinnerungsfotos verdorben haben – ein Blick in mehrere Kameras zeigte, dass die Fotos völlig überbelichtet waren.

Die Panels selbst waren natürlich größtenteils interessant, große Enthüllungen gab es natürlich nicht, denn welcher Star redet mit den heutigen Verschwiegenheitsklauseln noch über den Tellerrand, wenn es um aktuelle und zukünftige Projekte geht? Auf jeden Fall hat man schon den ein oder anderen spannenden Blick hinter die Kulissen der aktuellen Star-Trek-Serie geworfen, während man an Amazons Der Herr der Ringe: Rings of Power-Reihe gearbeitet oder große Universen wie das Star-Wars-Universum aufgebaut hat.

Die Podiumsgäste beantworteten Fragen von Mads Mikkelsen (Star Wars, Marvel, Hannibal), Oded Fehr (Die Mummy, Star Trek – Discovery), Indira Varma (Game of Thrones, Star Wars: Obi-Wan Kenobi, Dune – The Sisterhood), Maxim Baldry (Der Herr der Ringe: Ringe der Macht) und Jess Bush (Star Trek: Strange New Worlds). Es war also eine gute Mischung.

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Leider waren aber ein paar Leute wie Vivien Lyra Blair (Star Wars: Obi-Wan Kenobi) und Simon Kassianides (Star Wars: The Mandalorian, Marvel’s Agents of SHIELD) auf der Bühne der Comic Zone in Halle 3 untergebracht, wo es welche gab viel weniger Sitzplätze – und die aufgrund verschiedener Programmkonflikte für alle an den Panels Interessierten schwierig war, daran teilzunehmen. Zum Beispiel färben die Panels und Fotos der beiden Star Trek-Stars ab, und die Panels und Fotos der Star Wars-Stars überlappen sich, sodass es fast unmöglich ist, die Panels mehrerer Star Wars-Teilnehmer zu sehen. Immerhin dauerte der Fußweg von Halle 3 zur Comic Zone Stage in Halle 1 etwa 15-20 Minuten. Schade, denn das Programm war an beiden Tagen fast identisch und wenn man nur einen Tag dabei war, konnte man unmöglich alles mitnehmen, auch wenn man sich nur für eines dieser Universen interessierte.

Rückblick auf die Comic Con Stuttgart

Die Comic Con Stuttgart ist sicherlich keine der größten Conventions in Sachen Starbesetzung, aber wer seine Film- und TV-Stars treffen und dabei das eine oder andere Angebot der Halle 1 erleben möchte, wird definitiv ein Problem damit haben. So bleibt Ihnen bei einem eintägigen Besuch nichts anderes übrig, als sich auf den einen oder anderen zu konzentrieren – oder die Veranstaltung an beiden Tagen zu besuchen.

Allerdings dürften alle, die zu den Tribünen und Aktivitäten vor allem in Halle 1 geeilt sind, eine gute Zeit gehabt haben, egal wer beim Cosplay dabei war.

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