200 Euro für Studierende erst nächstes Jahr | Freie Presse

Studenten und Fachschüler sollen aufgrund stark steigender Preise eine einmalige Gebühr von 200 Euro erhalten. Wann und wie das Geld fließen soll, war bisher unklar. Jetzt gibt es erste Informationen.

Berlin.

Mehr als drei Millionen Studenten und Fachschüler in Deutschland sollen im kommenden Jahr die versprochenen 200 Euro Energiepauschale erhalten und müssen sich dafür vorab bewerben.

Dies ist der erste Entwurf eines entsprechenden Gesetzes des Bundesbildungsministeriums. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor und wird derzeit zwischen Bund und Ländern abgestimmt. Nach den Plänen des Ministeriums soll das Gesetz bis Mitte Dezember fertig sein, im Januar soll das Gesetz in Kraft treten.

Dem Entwurf zufolge soll jeder am 1. Dezember dieses Jahres dabei sein ein Studium an der Universität beginnt oder zu diesem Zeitpunkt an der Fachhochschule ist, soll Anspruch auf eine Einmalzahlung von 200 Euro haben. Voraussetzung ist ein Wohnsitz oder „gewöhnlicher Aufenthalt“ in Deutschland zu diesem Zeitpunkt. An technischen Schulen studieren zum Beispiel Pädagogen, Techniker und Betriebswirte.

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Teil des dritten Hilfepakets

Die Vergütung soll auch von Teilzeitstudierenden, Studierenden des dualen Studiums, ausländischen Studierenden und Studierenden in Anspruch genommen werden, die derzeit ein Semester absolvieren, nicht jedoch diejenigen, die im Promotionsstudium eingeschrieben sind.

Die Sondergebühr ist Teil des dritten Hilfspakets, das die Ampel Anfang September vereinbart hat. Damals hieß es, Bund und Länder würden nun darüber diskutieren, wie Zahlungen schnell und unbürokratisch vor Ort erfolgen könnten. Dies stellte sich jedoch als komplizierter heraus als erwartet, da es keine zentrale Stelle gibt, an der die Kontodaten aller Studenten und Fachstudenten hinterlegt sind.

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Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis das Geld fließt. Geplant ist zunächst eine Online-Plattform, auf der sich Studenten und Fachschüler für 200 Euro bewerben können. Wenn die Plattform gestartet wird, wie wird sie heißen, welche Nachweise werden benötigt und andere Fragen müssen noch geklärt werden. Dies geschieht nach Angaben eines Sprechers des Bundesbildungsministeriums in einer Arbeitsgruppe von Bund und Ländern. Berichten zufolge soll die Seite so schnell wie möglich im neuen Jahr in Betrieb gehen.

Bewerbung bis 30.09.2023.

Nach dem Gesetzentwurf müssen Studenten und Fachschüler dann bis spätestens 30. September nächsten Jahres 200 Euro beantragen. Rund 660 Millionen Euro sollen für rund 2,85 Millionen Studierende und 450.000 Studierende ausgegeben werden. „Steigende Energiepreise belasten auch junge Menschen in der Ausbildung stark“, sagte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger der dpa. Der FDP-Politiker wies darauf hin, dass für Bafög-Kunden bereits beschlossen worden sei, höhere Bafög-Sätze und Heizkostenzuschüsse zu nutzen. Jetzt gibt es eine einmalige Gebühr für alle Studenten sowie technische Studenten.

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Die EU-Fraktion bat den Minister um eine Erklärung, wann die 200 Euro auf Studentenkonten fließen werden. „Studierende brauchen endlich Klarheit, damit sich niemand für Weihnachtsgeschenke verschuldet“, sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Jarzombek (CDU). (dpa)

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